Ich bin spirituelle Handwerkerin
Keramikerin, Arbeitsagogin, Ritualleiterin, FährFrau, Trancelehrerin.
Seit 1994 arbeite ich in meiner Töpferei in Münsingen. Als Künstlerin und mit Menschen.
Abschiedsfeiern und andere Rituale leite ich gerne auch drinnen in der wilden Natur.
Lebenslauf Aus- und Weiterbildungen bis 2026 (PDF, 49KB)
Kunstausstellungen bis 2026 (PDF 73KB)
Presse bis 2026 (PDF, 55 KB) Blog, Presse, Kataloge, Video, Hörbuch
Links zu einzelnen Pressebeiträgen:
Der Liebe nah – Abschied nehmen und trauern Rébecca Kunz: In ihrem Plädoyer für die Trauer führt sie unter anderem auch Interviews mit Fachleuten:
Mit Konstanze Schlitt, Dr. Carlo Zumstein und eines mit mir.
Glueckspost (PDF 337 KB) Beitrag von Martin Frischknecht, Februar 2021
Das A-Bulletin schreibt über meine Urnenarbeit, November 2021
Radiobeitrag von Jan Bernhard, Uni Freiburg: Besuch bei der Urnenbauerin, Dezember 2020
Reportage Suizidalität (PDF, 720KB) von von zwei jungen Menschen geschrieben.
Im Buch Pfaffkids von Matthias A. Weiss ist ein Interview mit mir als Pfaffkid zu finden.
Schriftliches Interview von Sabrina Gundert: Verbunden mit dem Zyklischen.
Bundes Hospiz Anzeiger (PDF, 1.06 MB) Ein Gespräch mit der Künstlerin Regula Kaeser-Bonanomi
Am 1. November 2016 war Rébecca Kunz mit dabei am Wohlensee. Voilà ihr Artikel (PDF, 537KB), der damals im SPUREN erschienen ist.
Mit dem Tod per du. Sabrina Gundert hat mit mir ein Zoom-Interview geführt, voilà: youtu.be/n6GFNQzmWMg
meine Bücher
formlos und in Form
grossformatiges Kunstbuch
zyklische Kunst mit Ton in Transformation
Weber Verlag, Thun
2026
ISBN 978-3-03818-866-7
jetzt. und jetzt?
Ein leises Bilderbuch für Trauernde mit Skulpturen, die sich auflösen.
der Hospiz Verlag, Esslingen, D
2021
ISBN 978-3-946527-36-7
Künstlerin
Das Geschaffene bedeutet hier mehr als es darstellt.
Das jahrelange Ringen um eine eigene künstlerische Ausdrucksweise, hat sich gelohnt. Ihre Arbeiten sind unverkennbar und einzigartig. Durch ihre jahrzehntelange Erfahrung gelingt es der Keramikerin, in ihren Werken, künstlerische Aussage, handwerkliche Perfektion und Schönheit meisterlich zu verbinden.
Zitat aus der Werkeinführung von Marianne Mühlemann anlässlich der Ausstellung 2024 in Sigriswil.
Keramikerin
Schon in meiner fundierten Ausbildung in der Keramikfachklasse an der Schule für Gestaltung haben mich Poesie und unsichtbare Wesen mehr interessiert als chemische Formeln, Brennkurven und Segerkegel. Inspiriert werde ich draussen in der Natur, und in Träumen und in Trance tauchen Wesen auf, die sichtbar werden wollen.
Seit 1994 arbeite ich in meiner eigenen Töpferei. Vieles ist darin entstanden: Engelsgeschirr, Steine, Federn, Nymphen, Feuerschalen …
Gerne modelliere ich lebensgrosse Wesen. So kommt es: Statt dass ich in einer Geschichte von einer eigenartigen Kreatur höre, steht sie mir leibhaftig gegenüber. Einige dieser lebensgrossen Wesen stehen seit fast 20 Jahren draussen: Ich modelliere mit stark schamottiertem Steinzeugton, der im Elektroofen bei 1280°C gebrannt wird. So wird der Ton dicht und nimmt keine Feuchtigkeit auf, was im Winter sonst zu Frostschäden führen könnte.
Seit ein paar Jahren entstehen in meinen Händen Urnen: Diejenigen, die, wie keramisch üblich, gebrannt werden, setzten der Vergänglichkeit etwas Beständiges gegenüber. Die ungebrannten Urnen hingegen, die werden sich mit der Asche im Wasser auflösen oder vergraben auch wieder Erde werden.
Foto Keramikerin: Hans Mosimann
Arbeitsagogin
Menschen mit unterschiedlichsten Bedürfnissen und Ressourcen zu begleiten, das habe ich in meiner Ausbildung zur Arbeitsagogin gelernt. Die Arbeit mit Ton eignet sich bestens dafür.
Ich habe in der VIVA in Münsingen gearbeitet, im Bethanien in Spiez und viele Jahre in der Töpferei im Bad Heustrich.
Nun kommen auch in meine Töpferei unterschiedlichste Menschen mit ihren ungeahnten Talenten, die ich handwerklich begleite, damit ihre erstaunlichen Wesen Form annehmen und auch gebrannt werden können.
Foto Arbeitsagogin: Barbara Pletschacher
Ritualleiterin
In mein zyklisches Weltenverständnis hineingewachsen bin ich in den Jahreskreisritualen auf der Rigi bei Ursula Seghezzi.
Nach zwei Jahreskreisen war ich erstaunt und erfreut, wie einfach es auch mir ganz alleine gelingt, in diese naturinspirierte, hiesige, spirituelle Verbindung zu kommen. Und auch mit Anderen zusammen fällt mir das leicht. Beatrice Neidhart, Trommlerin an den Rigiritualen, und ich haben den Jahreskreis zusammen gefeiert und bald angefangen, gemeinsam Rituale draussen zu leiten.
Auch in der Töpferei, mit Ton, einem Stück Mutter Erde in den Händen, lässt sich das Zyklische feiern.
So sind in den letzten 10 Jahren eigene Rituale entstanden, die ich mit viel Herzblut und Freude leite.
Alleine und gemeinsam mit Anderen.
Für Gruppen und auf Anfrage bei individuellen Bedürfnissen.
Und immer wieder auch für mich ganz allein – wobei: Ganz alleine bin ich ja kaum, meist feiern da irgendwelche unsichtbaren Wesen mit …
Foto Ritualleiterin: Marcel Kaeser
FährFrau und Trauerbegleiterin
Eigenartigerweise haben immer wieder Leute mit ihrer Trauer den Weg in meine Töpferei gefunden. Auf der Suche nach einer passenden Ausbildung, die nicht nur wissenschaftlich, therapeutisch oder theologisch geprägt ist, bin ich Susann Belz und ihrer Erdmedizinschule womenandearth begegnet. Da habe ich unter Anderem den Tanz vom Leben und Sterben absolviert. Auch bei Meredith Little, Ursa Fankhauser und auf meiner Visionssuche bei Ursula Seghezzi habe ich die Tore in andere Welten erforscht.
Seit 2026 bin ich FährFrau.
„Das Wunder habe ich erlebt, als ein Kindchen in meinem Bauch gewachsen ist. Ich, die ich nicht einmal weiss, wie man einen Fingernagel macht. In dieser Zeit ist eine gleichaltrige Freundin aus dem Leben gegangen. Auch mit ihr und der Trauer um sie erlebte ich eine aussergewöhnliche Zeit. Seither faszinieren mich die Tore ins und aus dem Erdenleben.
Und das, was diese Tore bei den Menschen bewirken, die da in der Nähe stehen. Die Nahestehenden begleite ich durch die Strudel dieser Zeit, wenn ihre Tränen den Fluss nähren, über den die Verstorbenen vorausgegangen sind. Auch dann, wenn kleine Kinder schon wieder gehen, bevor sie angekommen sind. Auch dann, wenn die Dableibenden ihre Tränen in die Hände fliessen lassen und in meiner Töpferei selber Hand anlegen wollen, um den Abschied sicht- und begreifbar zu machen.
Als Keramikerin modelliere ich Urnen für die Ewigkeit (gebrannt) oder die Vergänglichkeit (getrocknet) und Grabmale. Als Ritualleiterin gestalte ich individuelle Abschiedsfeiern und bette die gewesenen Wesen in den Schoss der Mutter Erde zurück. Als FährFrau kann all das zusammenfliessen.“
„FährFrauen begleiten am Lebensende und an der Schwelle zur Anderswelt.
Sie betten Tote zur Ruhe und gestalten mit Dableibenden den Abschied.
Sie sind da für die Vorausschauenden, die Toten und die Dableibenden.“
Zitat: FährFrauen
Klassische Sterbebegleitung biete ich nicht an.
Hingegen segne ich Sterbende gerne mit einer Salbung oder einem anderen spirituellen letzten Ritual.
Foto Trauerbegleiterin: Marco Mühlethaler
Naturfotografin
Foto Naturfotografin: Marianne Schoch
Alle andern Bilder habe ich fotografiert.
Manchmal begegnet mir beim Schlendern in der Natur Wundersames. Dann drücke ich auf den Auslöser.
Voilà!
Es freut mich, wenn Ihnen diese Momentaufnahmen gefallen.
Und ich gehe davon aus, dass Sie mich anfragen, wenn Sie eine Foto weiterverwenden möchten. Danke!
























































































